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Skriðuklaustur

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Haus des Dichter

Skriðuklaustur

 

Gunnar Gunnarsson erwarb den Hof Skriðuklaustur im Jahr 1938. Sein Freund, der bekannte deutsche Architekt Fritz Höger, entwarf für ihn dort ein landwirtschaftliches Gut nach dem Vorbild europäischer Gutshöfe, das Wohnhaus sowie Ställe und Scheunen für bis zu 1500 Schafe, Pferde, Rinder, Schweine und Federvieh, Maschinen und Fahrzeuge. Das 1939 gebaute Wohnhaus ist mit 325 m2 Wohnfläche nur ein kleiner Teil der Gebäude die in Skriduklaustur entstehen sollten. Die Gesamtfläche aller vorgesehenen  Gebäude wurde mit 2800 m2 veranschlagt, einschließlich einer Erweiterung eines Flügels des Wohngebäudes um 10 m.

Fritz Höger kam nie nach Island. Sein notwendiges Grundwissen über Örtlichkeiten hatte er von Gunnarsson und aus der einschlägigen Littereatur. In einem Artikel, den er über das Projekt für die Zeitschrift Der Norden 1939 schrieb, heißt es unter anderem:

„Hier gilt es ein Einfühlen auch in die schen, für Gunnar Gunnarsson und die Seinen und für all seine Mitarbeiter und für seine Gäst die Dominante. Und dann der viele Stallraum für seine Tierwelt. Hinzu kommt noch dreifach der Raum on Heuscheunen und Heusilos und Speicherraum für die vielen Vorräte für Menschen und Tiere, daß sie in langen Wintern mit 24stündigen Nächten nicht Hunger leiden werden.[...] Stolz und schlicht und langgestreckt und selbstverständlich wird er dastehen, der zweigschossige Bau – er allein gemauert aus Riesenblöcken Basalt, die Fugen und Tiefen im brockigen Mauerwerk ausgeworfen mit weißen Kellenmörtel, die Fensteraugen darin fest und trutzig, abe friedlich und freundlich – das Dach mit seiner breitn, schützenden Hutkrempe im Neigungswinkel des Daches eines richtigen Gebirgshauses, mit Grassoden abgedeckt. Die Grassoden, im kurzen Sommer schön grün, voller Blümelein, grad wie die Wiesen und Weiden ringsum; auch im Winterschlaf genau so wie die Wiesen mit dickem Schnee bedeckt. Das fade Wintergras hängt dann über dem Dachrand herunter wie ein alter grauer Bart, daran lange Eiszapfen. So übrigens auch die Dächer aller Bauten, ganz gleich, ob Ställe, Scheunen, Wirtschaftsgebäude ode Remisen für Schlitten Wagen, Ackergerät und Auto.

Yfirlitsmynd Högers

Es war Gunnarssons Traum, in Skriðuklaustur eine große Landwirtschaft zu betreiben, im Stil dessen was er in Dänemark kennengelern hatte. Er hatte stets großes Vertrauen in die Landwirtschaft und wünschte in den ländlichen Gebieten Islands mehr Fortschritte zu sehen. Auf Skriðuklaustur hat er Bodenaufbesserung betrieben und sich für die Gründung eines Verbandes zur Bodenaufbesserung in dem Fljótsdalshérað eingesetzt.

Der landwirtschaftliche Betrieb wurde jedoch nie gross, das höchste war um die 360 Schafe, 10 Pferde, 5 Kühe und ein Paar Rinder und Schweine sowie Federvieh.




Info

  • Wann

  • Wo?

  • Preis

Juni-August: täglich 10-18 Uhr

Mai und September: täglich 11-17 Uhr

April: täglich 12-16 Uhr

1.-11. Oktober: täglich 12-16 Uhr

Nov.-March: geöffnet auf Anfrage.

 

Das Skriðuklaustur befindet sich in Fljótsdal am Südufer des Sees Lagarfljóts. Karte

39 km von Egilsstaðir

11 km von Hallormsstaður

5 km von Hengifoss

In Skriðuklaustri befindet sich auch ein Besucherzentrum des Vatnajökull Nationalparks.

Erwachsene (Museum und Führung) 1100 kr.
Kinder bis 16 Jahre 0 kr.
Studenten 750 kr.
Senioren / Behinderte 550 kr.
Gruppen (20+Pers.) 900 kr.
Führung durch die Ausgrabung, Gruppen (10>)
Erwachsene 600 kr.
Kinder bis 16 Jahre 0 kr.

 

 

Zitate

 ...wo das Leben sich erneuert,
      jung und gesund und
       blutwarm aus dem
   unfruchtbaren Felsen
herauspringt.
    In jedem Sommer!

Schwarze Vögel 1929


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